Nahost

Iranischer Angriff tötet zwei US-Soldaten – Trump kündigt Vergeltung an

Iran hat in der Nacht erneut US-Militärbasen in der Region angegriffen. Bei Angriffen auf einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien wurden zwei US-Soldaten getötet. US-Präsident Trump sprach von einer "sehr traurigen Angelegenheit". Er kündigte Vergeltungsmaßnahmen an.

Der Konflikt zwischen den USA und Iran ist erneut eskaliert. Bei einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff auf den von den USA genutzten Luftwaffenstützpunkt Muwaffaq Salti in Jordanien wurden nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) zwei amerikanische Soldaten getötet. Ein weiterer Soldat wird vermisst, mehrere Militärangehörige wurden verletzt und ärztlich versorgt. Es handelt sich um die ersten US-Todesopfer durch einen direkten iranischen Angriff seit der jüngsten Eskalation des Konflikts.

Der Angriff war Teil einer breiteren iranischen Offensive gegen US-Militärstellungen und verbündete Staaten im Nahen Osten. Nach iranischen Angriffen auf Ziele in Jordanien, Bahrain und Kuwait reagierten die Vereinigten Staaten noch am selben Tag mit neuen Luftangriffen auf militärische Einrichtungen in Iran. Nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums richteten sich die Schläge unter anderem gegen Raketenstellungen, Luftverteidigungsanlagen und militärische Infrastruktur.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Tod der beiden Soldaten als "sehr traurige Angelegenheit" und sprach den Familien der Opfer sein Mitgefühl aus. Zugleich verteidigte er das militärische Vorgehen seiner Regierung gegen Iran. Die gefallenen Soldaten hätten ihr Leben im Einsatz gegen die iranische Bedrohung geopfert. Trump kündigte an, die Angriffe auf iranische Ziele fortzusetzen und Teheran für den Tod der US-Soldaten zur Rechenschaft zu ziehen.

Mit den jüngsten Verlusten ist die Zahl der im laufenden Konflikt getöteten US-Soldaten auf 16 gestiegen. Beobachter sehen in den Ereignissen eine weitere Verschärfung der militärischen Auseinandersetzung, nachdem diplomatische Bemühungen zuletzt weitgehend zum Erliegen gekommen waren.

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